Auswirkungen der Therapie zeigen sich besonders dann, wenn ein Teil der Brustmuskulatur mit entfernt werden musste und wenn der Narbenbereich schmerzhaft spannt oder verhärtet ist.
Folge: „Schonhaltung“, bei der die Schulter der operierten Seite hochgezogen wird
Verkrampfungen und Verspannungen der gesamten Brust- und Nackenmuskulatur
Schulter-, Nacken und Kopfschmerzen
Langfristig: Wirbelsäulenfehlstellung durch die entstandene Asymmetrie und damit einhergehende Rückenbeschwerden
Nach Lymphknotenentfernung in der Achselhöhle kommt es oft zu einer Lymphansammlung insbesondere im betroffenen Arm, ein sogenanntes Lymphoedem. Hierauf müssen die Übungen angepasst werden, so dass eine Entstauung des Armes erreicht wird und keine Bewegungen erfolgen, die zu Druck auf den Arm führen. Jede auch nur geringfügige Verletzung des betroffenen Armes muss vermieden werden, da sie zu einer Verschlechterung der Situation führen kann.