Rehasport-Stunden können je nach Bedarf der Teilnehmenden sehr unterschiedlich ausgestaltet sein, der Grundaufbau ist jedoch in der Regel sehr ähnlich. Hier kannst du dir ein Bild machen, was dich beim Rehasport erwartet.
Rehasport-Stunden können je nach Bedarf der Teilnehmenden sehr unterschiedlich ausgestaltet sein, der Grundaufbau ist jedoch in der Regel sehr ähnlich. Hier kannst du dir ein Bild machen, was dich beim Rehasport erwartet.
Die konkreten Inhalte des Rehasports werden von den Übungsleiter*innen an den Bedarfen der Teilnehmenden ausgerichtet. Grundsätzlich soll der ganze Körper trainiert und gestärkt werden. Dazu werden in den Übungsveranstaltungen z.B. Gymnastik-, Ausdauer- oder Kraftausdauerübungen mit oder ohne kleinen Geräten wie Faszienrollen oder Bällen gemacht. Auch Bewegungsspiele wie Lauf- und Wurfspiele, Elemente aus geeigneten Sportarten oder auch Atem- und Entspannungsübungen können in die Übungseinheiten integriert werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Gruppen im Wasser.
Grundsätzlich ausgeschlossen vom Rehasport sind Kampfsportarten und Sportarten der Selbstverteidigung sowie Sportarten, bei denen eine erhöhte Verletzungsgefahr oder ein anderes gesundheitliches Risiko besteht. Auch Übungen an technischen Geräten (z.B. Ergometer, Sequenztrainingsgeräte, Arm-/Beinpresse etc.) sind grundsätzlich nicht für den Rehasport zugelassen. Eine Ausnahme gilt hier für das Training auf Ergometern in Herzsportgruppen und dynamisches Kraftausdauertraining an Krafttrainingsgeräten in sogenannten Herzinsuffizienzgruppen.
Rehasport findet in den meisten Fällen in geschlossenen Räumen statt, z.B. in Vereins- oder städtischen Sporthallen. Zudem gibt es Angebote im Wasser, die in Schwimmbädern durchgeführt werden. Darüber hinaus ist es grundsätzlich auch möglich, die Rehasport-Stunde ins Freie zu verlegen, wenn alle Teilnehmenden damit einverstanden sind und geeignete Flächen zur Verfügung stehen. Gerade in den Sommermonaten kann dies eine schöne Abwechslung sein.
Rehasport setzt keine bestimmte Sportbekleidung voraus. Du kannst also bequeme, sportliche Kleidung und Sportschuhe tragen. Weitere Infos bekommst du direkt bei deinem Sportverein/Anbieter.
