Die periphere Polyneuropathie ist eine der häufigsten und klinisch relevanteste Nebenwirkung der Chemotherapie. Je nachdem welches Medikament der Auslöser ist, können funktionelle und strukturelle Schädigungen der motorischen, sensorischen und autonomen Nervenfasern auftreten. Die Patient*innen beschreiben diese Störungen häufig als „Kribbeln“, „Taubheit“, oder „Ameisen laufen“. Die Symptome gehen mit einem höheren Schmerzempfinden und einer verminderten Lebensqualität einher.